Ratgeber · Hunde
Richtige Ernährung für Hunde: Was darf rein – und was nicht?
📅 15. Mai 2025
⏱ 8 Min. Lesezeit
* Affiliate-Hinweis: Dieser Artikel enthält Links zu Amazon. Kaufst du darüber ein, erhalten wir eine kleine Provision – für dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wir empfehlen nur Produkte, von denen wir überzeugt sind.
Eine ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für ein gesundes, langes Hundeleben. Doch was bedeutet „ausgewogen" bei einem Hund überhaupt? Trockenfutter, Nassfutter, BARF oder selbst gekocht – die Möglichkeiten sind vielfältig, und die Meinungen darüber ebenfalls. In diesem Ratgeber zeigen wir dir, was deinen Hund wirklich glücklich und gesund hält.
🥩 Die drei Haupternährungsformen im Überblick
Grundsätzlich gibt es drei weit verbreitete Ernährungsformen für Hunde, die jede ihre Vor- und Nachteile haben:
- Trockenfutter: Praktisch, lange haltbar, meist günstiger – aber auf Qualität achten!
- Nassfutter: Hoher Wasseranteil, gut für Hunde mit wenig Trinkmotivation, oft besser verträglich.
- BARF (Biologically Appropriate Raw Food): Rohfleisch, Knochen, Gemüse – artgerecht, aber aufwendig und teuer.
🥫
⭐ Unsere Empfehlung
Royal Canin Maxi Adult Trockenfutter
Speziell für große Rassen ab 15 Monate. Mit ausgewogenen Nährstoffen und leicht verdaulichen Proteinen.
ab 49,99 €
🛒 Bei Amazon ansehen
✅ Was Hunde essen dürfen
Hunde sind Fleischfresser mit omnivoren Anteilen – das heißt, Fleisch sollte die Basis sein, aber Gemüse und Kohlenhydrate können in Maßen ergänzt werden:
- Rindfleisch, Hühnchen, Pute, Lamm (gegart oder roh beim BARF)
- Karotten, Zucchini, Kürbis, Brokkoli (gut verträglich)
- Reis, Hafer, Süßkartoffeln (als Energielieferanten)
- Lachs und fetter Fisch (reich an Omega-3)
- Eier (als Eiweißquelle, max. 2–3 pro Woche)
💡 Tipp: Wechsle das Hauptprotein alle 2–3 Monate. Das beugt Unverträglichkeiten vor und sorgt für Abwechslung im Napf.
❌ Diese Lebensmittel sind für Hunde gefährlich
Einige Lebensmittel, die für Menschen harmlos sind, können für Hunde lebensgefährlich sein. Diese solltest du unbedingt vermeiden:
- 🚫 Schokolade & Kakao – enthält Theobromin, giftig für Hunde
- 🚫 Zwiebeln & Knoblauch – zerstören rote Blutkörperchen
- 🚫 Weintrauben & Rosinen – können Nierenversagen auslösen
- 🚫 Xylitol (Süßungsmittel) – führt zu starkem Blutzuckerabfall
- 🚫 Avocado – Persin-Gehalt schädigt Herz und Lunge
- 🚫 Rohe Knochen vom Geflügel – können splittern und Verletzungen verursachen
🦴
🔥 Beliebt bei Hundebesitzern
Animonda Carny Adult Nassfutter Mixpaket
Hochwertiges Nassfutter mit echtem Fleisch, getreidefrei. Ideal für Hunde mit sensiblem Magen.
ab 24,99 €
🛒 Bei Amazon ansehen
⚖️ Wie viel soll mein Hund fressen?
Die richtige Futtermenge hängt von Gewicht, Alter, Rasse und Aktivitätslevel ab. Als grobe Faustregel gilt:
- Trockenfutter: ca. 20–30 g pro kg Körpergewicht pro Tag
- Nassfutter: ca. 40–60 g pro kg Körpergewicht pro Tag
- BARF: ca. 2–3 % des Körpergewichts täglich
💡 Tipp: Teile die Tagesmenge auf 2 Mahlzeiten auf – morgens und abends. Das verringert das Risiko einer Magendrehung, besonders bei großen Rassen.
🐕 Fazit: Was ist das beste Futter?
Es gibt kein universell "bestes" Hundefutter – es kommt auf dein Tier an. Hochwertiges Trockenfutter mit echtem Fleisch als erstem Inhaltsstoff, ohne Zuckerzusatz und mit klar lesbarer Zutatenliste, ist für die meisten Hunde eine sehr gute Wahl. BARF kann eine tolle Ergänzung sein, erfordert aber Einarbeitung und sorgfältige Planung.
Lass dich im Zweifelsfall von deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt beraten – gerade bei Allergien, Übergewicht oder älteren Hunden lohnt sich eine individuelle Beratung.
📚 Das könnte dich auch interessieren